Zum Home-Schooling nach Frankreich: So haben wir es geschafft, unsere Tochter frei zu unterrichten

Was tun, wenn Kinder Schulangst entwickeln? Das System sagt, es liegt am Kind und wirft den Ball zurück zu den Eltern. Doch Schulangst ist kein Einzelfall. Hier erzähle ich von meinen wichtigsten Einsichten aus sechs Jahren Home-Schooling in Südfrankreich und unserem Ausstieg aus dem deutschen Schulsystem. 

Meine Tochter Maga (heute 17) war nur wenige Monate alt, als mir durch eine unvergessliche Begegnung bewusst wurde, was einen essentiellen Teil meines Mutter-Auftrages ausmachte.

Mein Mann hatte mich als Betreuung für Maga auf ein Seminar nach Italien begleitet, damit ich besser teilnehmen konnte. 

Am letzten Tag, wir verließen gerade zusammen mit hunderten von anderen Teilnehmern die große Seminarhalle, sprach uns eine Frau an, die ich noch nie gesehen hatte.

„Congratulations“, sagte sie lächelnd auf Englisch und nickte uns zu. Dann schaute sie auf unsere Tochter. „Her light is shining so beautiful. What a great parental task to let it shine and not to kill it.“

(Herzlichen Glückwunsch. Ihr Licht strahlt so schön. Welch großartige, elterliche Aufgabe, es strahlen zu lassen und nicht zu töten.)

Mein Mann und ich wechselten faszinierte Blicke, während die Unbekannte - genauso plötzlich wie sie aufgetaucht war - wieder in der Menge verschwand. Ihre Worte hallten tief in mir nach.

Man kann das Licht von Kindern töten?

Niemals würden wir das zulassen, ging es mir mit Gänsehaut durch den Kopf.

Wir wussten bereits, gegen welche Kräfte Eltern mitunter ankämpfen müssen, um ihr Kind vor unerwünschten Einflüssen zu beschützen. Wir hatten gegen den massiven Widerstand drohender Klinik-Ärzte eine gesunde Hausgeburt durchgesetzt.

Doch was uns der Eintritt ins Schulsystem sechs Jahre später abverlangen würde, das ahnten wir noch nicht.

Kevin Simler | The Elephant in the brain: Hidden motives in everyday life

„Nehmen wir zum Beispiel die Schule. Wir sagen, dass die Aufgabe der Schule darin besteht, wertvolle Fähigkeiten und Kenntnisse zu vermitteln. Doch die Schüler erinnern sich an das meiste, was ihnen beigebracht wird, nicht mehr, und das meiste, woran sie sich erinnern, ist nicht besonders nützlich ... Hier passt (...) etwas nicht zusammen.“

Das klassische Schulsystem - ein sinkendes Schiff  

Ab dem zweiten Schuljahr gehörte unsere Tochter zu den Kindern, die Widerstand entwickeln, die nicht mehr wollen, die Ängste äußern und die eine Menge Kraft kosten, weil sie sich quer stellen für den regulären Weg.

Wir als Eltern begriffen nur langsam, dass Magas wachsender Unwille, in die Schule zu gehen, keine vorübergehende „Phase“ war, sondern ein tiefes, aufrichtiges „Nein“, das aus ihrer Seele kam.

Das forderte uns ganz schön heraus und die Worte der Unbekannten hatten sich als unvergessliche Wegweiser in uns eingebrannt.

Uns war sehr bewusst, dass wir bei allen Entscheidungen das Leuchten in den Augen unserer Tochter zur Priorität machen mussten, nicht die Anforderungen des Systems.

Die Lösung, die sich nach einer langen Phase der Unsicherheit für uns auftat, hieß Auswandern und Home-Schooling machen.

Home-Schooling war unsere Art, um mit einer Herausforderung umzugehen, die viele Eltern betrifft und die viel tiefer geht:

In unserer Gesellschaft kündigt sich der unaufhaltsame Wandel des klassischen Bildungssystems an. Schulängste und Verhaltensauffälligkeiten sind wie das Leck in einem sinkenden Schiff.

Was es wirklich braucht, ist nicht die eine Methode, die für alle gilt, sondern ein neues Verständnis von den faszinierenden Fähigkeiten, die von Natur aus in jedem Kind stecken. 

Die HBSC-Studie Deutschland kam in einer Schülerumfrage von 2022 zu dem Ergebnis, dass rund die Hälfte aller Mädchen und ein Drittel aller Jungen (im Alter von 11, 13 und 15) unter multiplen psychosomatischen Beschwerden litten.


Was tun, wenn Kinder Schulangst entwickeln? Fünf Einsichten aus sechs Jahren Home-Schooling 

1. Das Kind ist nicht das Problem  
Als Maga nicht mehr in die Schule gehen wollte, bekamen wir die Eiseskälte zu spüren, mit denen das System den tieferen Bedürfnissen eines Kindes begegnet.

Besonders überrascht hat uns die Reaktion des anthroposophischen Schularztes.

Seit Monaten waren wir damit beschäftigt, Maga jeden Morgen neu davon zu überzeugen, dass die Schule ein toller Ort für sie war. Wir wussten nie, ob es klappt oder auf welche Kompromisse wir uns einlassen mussten, damit sie letztendlich ins Auto stieg.

Wir hatten uns an den Schularzt in der Hoffnung auf einen Attest gewandt, der Maga zumindest für eine kurze Weile vom Unterricht befreien sollte. Wir brauchten alle eine Pause.

Doch der Arzt entpuppte sich als Wolf im Schafspelz. Er hörte uns kurz an, dann klärte er Maga in freundlicher Stimme über ihre „Pflichten“ als Schulkind auf: „Jedes Kind muss in die Schule gehen, und wenn du das nicht machst, dann kommst du sechs Monate in eine psychologische Kinderklinik.“

Seine Botschaft begegnete uns an vielen Stellen im Schulumfeld: „Ihr Kind muss sich verändern. Und Sie als Eltern auch.“

Diese Nuss zu knacken, war eine echte Challenge.

Erst nach unzähligen Veränderungsversuchen durch Homöopathen, Kindercoaches, Osteopathen, machte es an einem Montag Morgen „klick“.

Maga hatte gerade eine schulinterne Heilpädagogik-Sitzung beendet und wir standen in einer Dreiergruppe auf dem Schulhof. Maga, mein Mann und ich.

Alle Kinder strömten über das graue Pflaster in ihre Klassensäle.

Ich sagte: „Maga, du kannst auch in deine Klasse gehen“, und versuchte, sie ein Stück nach vorne zu schieben. Sie hingegen bewegte sich keinen Millimeter.

In diesem Moment, als ich ihren physischen Widerstand spürte, traf mich der Blitz der Erkenntnis:

„Es liegt nicht an Maga. Es liegt am System.“

Ich verstand, dass Maga und das System nie zusammenpassen würden. Im Grunde lag es weder an ihr, noch am System. Es war einfach so, dass beide Instanzen völlig inkompatibel miteinander waren.

Jedes Bedürfnis, unsere Familie einem viel zu engen Schulraster unterzuordnen, fiel augenblicklich von mir ab. Endlich waren wir frei, unseren eigenen Weg zu gehen.


2. Die Lösung zeigt sich, sobald man losgeht 

Zu Beginn wussten wir nur eines: Wir wollten Magas Augen weiterhin leuchten sehen. Aber wir hatten keine Ahnung, wie wir das mit der deutschen Schulpflicht vereinbaren konnten, geschweige denn, was das privat oder beruflich für uns bedeuten würde.

Mein Mann und ich sind beide unternehmerisch und lösungsorientiert veranlagt. Das hat uns auf der ganzen Reise sehr geholfen. Mit vielen Fragezeichen im Kopf, durchforsteten wir den deutschsprachigen Raum nach unbekannten Möglichkeiten.

Dazu gehörten beispielsweise Lebensgemeinschaften mit Bildungsraum für Kinder: Leider mussten wir feststellen, dass die Stimmung bei den Lebensgemeinschaften, die wir uns anschauten, eher angespannt war. Also, Fehlanzeige.

Wir zogen auch eine ganze Reihe an freien Schulen in Erwägung. Aber wir fanden nichts, das wirklich passte. Entweder gab es nichts für Magas Alter oder die Schulen waren voll oder wir hätten in Städte ziehen müssen, in denen wir gar nicht leben wollten.

Wie es das Schicksal so wollte, flatterte eines Tages ein Brief vom Schulsekretariat bei uns ins Haus. Jemand von den Eltern aus Magas ehemaliger Klassengemeinschaft hatte uns beim Jugendamt angezeigt, weil unsere Tochter nicht in die Schule ging.

Uns war sofort bewusst, dass wir schnell handeln mussten, um Maga vor den Zugriffen des Jugendamts zu schützen.

Wir besaßen zu diesem Zeitpunkt bereits ein Haus in Frankreich. Kurzentschlossen packten wir unsere Koffer ins Auto und fuhren los. Warum nicht die Möglichkeit nutzen, die die ganze Zeit schon direkt vor unserer Nase lag?

Mit meinem Laptop konnte ich von überall arbeiten und mein Mann war bereit, zwischen seiner Firma in Deutschland und Frankreich zu pendeln.

Der entfernte und mit vielen Fragezeichen versehene Gedanke ans Home-Schooling wurde plötzlich Realität für uns, denn in Frankreich herrscht Bildungs-, aber nicht Schulpflicht.

Würden wir es schaffen, unsere Tochter selbst zu unterrichten?


Unser Home-Schooling Experiment lief ganz anders als geplant. Am Anfang wollte Maga nur malen, malen, malen ... und ich musste lernen, zu vertrauen. 


3. Lernen geht anders

Die Reaktionen in unserem Umfeld auf unsere Entscheidung, uns dem Experiment Home-Schooling zu widmen, waren unterschiedlich.

Manche waren entsetzt.

Die meisten wünschten uns das Beste, obwohl sie nicht verstanden, was wir da taten - ehrlich gesagt, wir am Anfang auch nicht.

Home-Schooling, so wie es in Corona-Zeiten praktiziert wurde, ist nicht das Home-Schooling, das wir erlebten. Unser Home-Schooling war keinem festen Curriculum untergeordnet, es war ein lebendiger, sich ständig ändernder Prozess, der von den Interessen und Bedürfnissen unserer Tochter geleitet wurde.

Erst hatte ich es mir relativ easy vorgestellt. Maga und ich würden einfach für zwei, drei Stunden am Tag Schreiben, Lesen, Rechnen und Sprachen lernen.

Das Problem war, sie wollte nicht.

Alles, was sie nach dem ganzen Schulstress wollte, war malen, malen, malen, reiten, Ausflüge machen, draussen sein.

Ich bekam es mit der Angst zu tun. Konnte ich das zulassen? Konnte ich sie frei lassen? Konnte ich das Lernen von Schrift und Mathematik für eine Weile einfach zur Seite stellen? Oder würde ich ihr damit letztendlich nur Steine in den Weg legen?

An einem Vormittag, als ich wieder erfolglos versuchte, Maga auf ihren Lernstoff zu fokussieren, weinte sie bitterlich. Am gleichen Tag sprach ich mit meinem Mann am Telefon und er sagte die erlösenden Worte, die auch mein Herz kommunizierte: „Lass sie.“

Ich ließ sie. Und öffnete mich dem nächsten Kapitel unserer Odyssee: Vertrauen fassen in die eigene Weisheit unseres Kindes.

4. Jedes Kind besitzt einen inneren Lern- und Lebenskompass 

Vor allem im Nachhinein kann ich sehen, dass meine wesentliche Aufgabe beim Home-Schooling nicht das Vermitteln von Lernstoff war, sondern das Halten eines Raumes, in dem Maga ihre eigene Entwicklung durchlaufen konnte.

In diesem Raum tauchte nach und nach alles auf, was relevant für ihre Gegenwart und nahe Zukunft war.

- Es gab Zeiten, in denen ich sich unterrichtete und wir beispielsweise zusammen Harry Potter Bücher gelesen haben und sie jedes Kapitel schriftlich zusammenfasste.

- Es gab Zeiten, da kam ein Privatlehrer mehrmals in der Woche, um ihr Mathematik und Französisch beizubringen.

- Es gab auch eine Phase, in der wir zwei freie Schulen in unserer Umgebung austesteten.

Während dieser ganzen Zeit, besaß ich keine Garantie dafür, dass es funktionieren würde.

Ich musste vertrauen. Immer wieder neu. Ich musste justieren. Immer wieder neu.

Der Austausch mit einer anderen Home-Schooling Mutter, deren Tochter auch ganz eigene Lern-Vorstellungen hatte, half mir dabei.

Unsere Töchter waren befreundet, und wir beobachteten sie, wie sie unbekümmert und frei miteinander spielten. Das erinnerte mich immer wieder daran: Lass ihr Licht leuchten.

Kinder wollen lernen und wenn man sie dabei wirklich, wirklich unterstützt, dann findet man heraus, dass sie einen eigenen inneren Lern- und Lebenskompass besitzen ...


... Wir Erwachsenen auch.

Wir suchen alle nach dem, was echt, relevant, bedeutungsvoll, wichtig und erfüllend für uns ist. Kinder sind an diesem Gefühl noch ganz nahe dran und es äußert sich durch ihre tieferen Bedürfnisse.

Bedürfnisse nach Ruhe, nach Bewegung, nach Abwechslung, nach Geborgenheit, nach Draußensein, nach Spielen, nach Verbundenheit, nach Wissen.

Eingestellt auf diesen Kompass kamen wir so an einen Punkt, an dem unsere Tochter ganz von selbst, Bereitschaft für Disziplin und Konzentration entwickelte.

Magas Ziel in unserer abschließenden Home-Schooling Phase war, sich an das Level der französischen Regelschule anzugleichen, damit sie das letzte Jahr „Collège“ besuchen konnte.

Es gab viel nachzuholen für sie, aber ihr Wille und ihr Gefühl für den eigenen Weg waren stark.

Sie schaffte es, besuchte das Collège erfolgreich und ihr Diplôme National Du Brevet, was vergleichbar mit dem deutschen Realschulabschluss ist, steht bei uns eingerahmt im Wohnzimmer.

Manchmal habe ich das Gefühl, für mich ist dieses Zertifikat fast wichtiger gewesen als für meine Tochter.

Wenn ich es anschaue, dann spricht es zu mir und sagt: „Siehst du, du hast vertraut, auch wenn es nicht immer leicht war und es hat sich gelohnt.“


5. Am Ende wird alles gut

Mittlerweile besucht Maga das französische Berufsgymnasium. Sie setzt sich jeden Morgen für eine Stunde in den Bus, um in der benachbarten Stadt Carcassonne ihr Fach-Abitur mit Schwerpunkt Photographie zu machen.

Die Entscheidung hat sie selbst getroffen und wenn ihr Wecker um fünf Uhr morgens klingelt, dann steht sie freiwillig auf. Frei und willig.

Ich bin fest davon überzeugt: Wenn Eltern beginnen, den tieferen Bedürfnissen ihrer Kinder zu vertrauen, dann öffnen sie sich einer vorausschauenden und nachhaltigen Intelligenz.

Der Weg mag nicht immer leicht und mit Unsicherheiten verbunden sein, aber jede Herausforderung ist letztendlich eine kostbare Gelegenheit, um zusammen groß zu werden.

Hast du Fragen? Bist du in einer Situation, in der du nach Alternativen für dein Kind suchst oder kennst du Mütter, die Orientierung brauchen?

> Sehr empfehlenswert sind die Mütter der neuen Zeit, eine wachsende Community aus Müttern mit ähnlichen Werten, Wegen und Herausforderungen: Mütter der neuen Zeit

> Die Schweizer Autorin Isa Aepli beschreibt in ihrem Buch Denkst du noch oder lebst du wieder? wie das Verständnis der Drei Prinzipien den Umgang mit Kindern in schwierigen Momenten sehr erleichtern kann

> Auf meinen Youtube Kanal findest du ein aktuelles Interview, das ich mit Katrin Kraus geführt habe. Die zweifache Mama und Heilpraktikerin (Psychotherapie) begleitet ihre Tochter seit vier Jahren dabei, sich MIT Schulangst dem regulären Schulalltag zu stellen: Was tun bei Schulangst, wenn der Systemausstieg unmöglich ist? (Video)

Welche Erfahrungen machst du mit dem Schulsystem? Findest du auch, dass es ein sinkendes Schiff ist und wir uns gesellschaftlich völlig umorientieren dürfen? Schreib mir unten in den Kommentaren. 



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  1. Liebe Sandra,

    ich danke dir von Herzen, dass du eure Geschichte mit der Öffentlichkeit teilst.

    Ich selbst habe meine Schulzeit sehr unschön in Erinnerung. Rückblickend kann ich sagen, dass ich mich durchweg nicht verstanden gefühlt habe. In diesem System wurde mir suggeriert, dass ich nicht gut bin und O-Ton eines Lehrers war "Wenn du das nicht verstehst, dann bist du eben zu blöd dazu" (als ich ihn gebeten hatte mir ein neues Thema in Mathematik nochmal zu erklären, weil ich es wirklich verstehen WOLLTE.)

    Ich hatte eine liebevolle Mama, die ständig mit dem Thema an ihre Gtenzen kam und doch alles für mich tat, was in ihrer Macht stand.

    Glücklicherweise können die Mütter von heute ganz neue Wege gehen, von denen man in den 1980er Jahren noch weit entfernt war.

    Du kennst sicher auch das Buch von Isa Aepli, in dem es auch um dieses Thema geht und im Buch lese ich das gleiche wie aus deinem Blogartikel. Vertrauen, Verbindung und Liebe. Das sind die wichtigsten Begleiter für uns und unsere Kinder und für jede Herausforderung, die uns das Leben vor die Tür stellt.

    Auf das Magas Augen weiter leuchten!

    Herzliche Grüße
    Sandra

    1. Liebe Sandra,
      mir ging es wie dir, ab der fünften Klasse war Schule für mich eine emotionale Qual, aber damals kam mir überhaupt nicht der Gedanke, dass ich vielleicht „nein“ sagen könnte.
      Wie schön, dass deine Mama alles ihr mögliche tat, um dich zu unterstützen – und jetzt besitzt du selbst so viel Feingefühl für die tieferen Bedürfnisse anderer.
      Danke dir für den Buchtipp! Ich werde ihn noch einfügen – und für die guten Wünsche für Maga 🙂
      Alles Liebe,
      Sandra

  2. Liebe Sandra, danke für deinen Bericht über eure Homeschooling Zeit. Ich habe beim Lesen Rotz und Wasser geheult, als die Erinnerungen an unsere drei Jahre Homeschooling hochkamen und mein schlechtes Gewissen, dass ich meine Tochter eben nicht ganz „sein lassen konnte“ weil ja am Ende jeden Jahres die Prüfung lauerte, die mich sehr unter Druck setzte. Ich merke: diese Zeit und die damit verbundenen Emotionen sind für mich noch nicht abgeschlossen. – Spannend!
    Ich freue mich sehr für dich und deine Tochter, dass ihr diesen alternativen Weg so konsequent gehen konntet.
    Liebe Grüße, Sonja

    1. Liebe Sonja, der Kelch der behördlichen Prüfungen ist zum Glück an uns vorbei gezogen. Sonst hätten wir uns auch wieder anders verhalten müssen. Ich kann das so gut verstehen, diesen Spagat, in dem ihr wart, zwischen „Die Kinder am liebsten sein lassen“ und dem Druck der Schulbehörde ausgesetzt zu sein. Ich drück dich und bin mir sicher, dass ihr es auch mit Druck sehr gut gemacht habt mit euren drei. Alles Liebe, Sandra

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