Egal wie man sich dreht und wendet, als Mutter bieten sich immer zig Möglichkeiten den eigenen Lebensentwurf zu hinterfragen – oder den der anderen Mütter… Viel Zeit mit den Kindern, dafür abhängig vom Partner? Viel Zeit für den Beruf, dafür ein schlechtes Gewissen? Oder können wir doch alles haben? Lies hier nach, von welchen Glaubenssätzen wir uns in Sachen Geld verabschieden können.

Vor ein paar Tagen habe ich mit Christina Emmer von The-Coach.net das Moms & Money Event vorbereitet und im Gespräch haben wir beide eine interessante Feststellung gemacht.

Christina ist eine Mutter, die richtig aufblüht , wenn sie im Job Vollgas geben kann und mit verschiedenen Bällen gleichzeitig jongliert.

Sie ist erst seit rund einem Jahr online und hat sich in dieser Zeit bereits eine beeindruckende Reichweite und ein sehr gutes Einkommen manifestiert. Dafür investiert sie phasenweise 40 bis 60 Stunden die Woche.

Für mich ist mein beruflicher Selbstausdruck zwar auch total wichtig, gleichzeitig bin ich jeden Tag ab spätestens 14 Uhr für meine Tochter da und genieße meine Familie.

Mehr als 20 bis 25 Stunden die Woche möchte ich zur Zeit nicht in mein Business stecken.

 

Christina und ich haben uns beide bewusst für unser jeweiliges Lebensmodell entschieden, trotzdem ist es auch immer wieder eine Herausforderung zufrieden mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen zu sein.

 

Als Teilzeit-Unternehmerin muss ich mich damit abfinden, dass mein Business langsamer wächst, mein Mann mehr verdient als ich und dass manche Ideen, die ich gerne umsetzen würde, einfach warten müssen.

Christina auf der anderen Seite muss damit leben können, dass ihr Mann derjenige ist, der manchmal mehr von den Kindern mitbekommt als sie selbst.

Egal wie man sich dreht und wendet, als Mutter bieten sich immer zig Möglichkeiten den eigenen Lebensentwurf zu hinterfragen – oder den der anderen Mütter…

 

Darf ich Dich was fragen: Wie wär’s, wenn Du und ich jetzt damit aufhören?

Wir sind alle mit einem Dach über dem Kopf, vollen Kühl- und Kleiderschränken und tollen Kindern gesegnet. Das sind schon mal die wichtigsten Grundvoraussetzungen, um das Leben zu geniiiieeeeeßen 🙂

 

Für eventuelle Rückfälle habe ich Dir hier die Top 5 der alten Glaubenssätze aufgelistet, die Du in Sachen Geld niemals mit der Wahrheit verwechseln solltest. 

Der Strich durch den Glaubenssatz ist Absicht…

 

 

  1. „Was habe ich schon geleistet?“

Ein beliebter Klassiker, besonders bei Müttern, die viel für ihre Kinder da sind. Eine Bekannte von mir, die hauptberuflich vier kleine Mädchen groß zieht, quält sich nach eigener Aussage jeden Abend mit dieser Frage. Natürlich weiß sie wie verrückt das ist – aber: „Versuch mal, das meinem abgekämpften Spiegelbild zu erklären“.

Auf einem Aufstellungsseminar mit Bert Hellinger habe ich gelernt, dass Kinder (wenn sie erwachsen werden) sich oft schuldig fühlen, weil sie das, was ihre Eltern für sie getan haben, nicht zurückzahlen können. Der einzige Weg aus diesem Dilemma sei es, selbst Kinder in die Welt zu setzen und den Kreislauf weiterzuführen.

Neues Mindset: „Meine Leistung ist unbezahlbar“

 

 

  1. „Ich bin erst etwas wert, wenn ich genug Geld verdiene“

Wann hat das eigentlich angefangen, dass Selbstwert und Kontostand in einen Topf geworfen wurden?

Jetzt, wo ich darüber schreibe, kommt es mir absurd vor, aber ich kenne diesen Gedanken von mir selbst und von vielen anderen Müttern.

Dadurch dass ich mit meinem Business gut voran komme ist dieses Gefühl schwächer geworden.

Ich kann mich aber noch gut an die erste Zeit nach der Geburt unserer Tochter erinnern, als mir plötzlich klar wurde: „Ich werde jetzt erst mal kaum eigenes Geld verdienen.“ Das war hart zu verdauen.

Frag mal Deine Kinder, wie viel Geld Du auf dem Konto haben musst, um etwas wert zu sein. Präge Dir ihren verständnislosen Gesichtsausdruck genau ein – und lass das Wertlosgefühl mit einem lauten Lachen davon fliegen 🙂

Neues Mindset: „Ich bin es wert, egal wie viel Geld ich auf dem Konto habe.“

 

 

  1. Wenn ich richtig durchstarte, dann verliere ich meinen Mann

Das ist auch eine harte Nuss und in der Zusammenarbeit mit Klientinnen kommt dieser Gedanke oft hoch, sobald der erhoffte Erfolg greifbar wird.

Ich glaube, dass sind emotionale Reliquien aus der weiblichen Historie, die bei genauerer Überprüfung nicht unbedingt mit der gegenwärtigen Situation zu tun haben.

Die meisten Ehemänner, von denen ich bisher in meinen Coachings erfahren durfte, waren fast alle bereit, ihre Frauen zu unterstützen. Wie Du Deine bessere Hälfte mit ins Boot holst, kannst Du hier nachlesen.

Wer hat eine größere Anziehungskraft? Dein voll ausgedrücktes Selbst oder Dein unterdrücktes Selbst? Eben.

Neues Mindset: „Wenn ich richtig durchstarte, dann bin ich ein strahlender Leuchtturm für meine Liebsten!“

 

 

  1. Meine Kinder brauchen jeden Mittag ein frisches Essen von mir

Diese Art von Glaubenssatz appelliert an das Gewissen der „guten“ Mutter und ist deswegen recht trickreich. Natürlich ist es toll, wenn eine Mutter mittags für ihre Kinder kocht! Ich selbst bestehe auch auf mindestens zwei gemeinsame Mahlzeiten täglich.

Doch wenn Dir das Erschaffen finanzieller Unabhängigkeit wichtig ist, dann lade ich Dich dazu ein, Dein Bild der guten Mutter zu überprüfen.

Vielleicht ist das frische Mittagessen für Deine Familie tatsächlich ein unverzichtbares Ritual, aber überleg doch mal, ob es andere Aufgaben gibt, die Du delegieren oder sein lassen kannst.

Brauchen Deine Kinder tatsächlich gebügelte Unterwäsche, um sich geliebt zu fühlen oder gibt es da ein gewisses Zeitkontingent, dass Du kontinuierlich in Dein Business stecken könntest?

Neues Mindset: „Ich bin eine gute Mutter, auch wenn ich nicht alles selbst mache!“

 

 

  1. Mütter, die viel Geld verdienen, sind keine guten Mütter

Eine Freundin von mir mit zwei tollen Kindern arbeitet seit Jahren selbständig von zuhause.

Als die Kinder noch ganz klein waren, gab es eine Phase, in der sie ihre Bürotür abriegeln musste, um die Deadlines ihrer Auftraggeber einhalten zu können.

Die Oma passte auf die Kleinen auf, aber eines hatte solche Sehnsucht nach Mama, dass es an der Bürotür kratzte.

Noch heute hat sie bei diesem Gedanken ein schlechtes Gewissen, obwohl sie und ihr Mann die Freizeit mit ihren Kindern immer außergewöhnlich bewusst, liebevoll und fördernd gestalten.

Ihren zwei – mittlerweile – Schulkindern geht es bestens.

Christine Emmer hat mir erzählt, dass es für sie ein erleichternder Schritt war, mit dem „Ja, mir geht es gut“ ihrer Kinder einfach zufrieden zu sein und nicht weiter nach möglichen Problemen zu suchen.

Neues Mindset: „Ich gebe mein Bestes und meine Kinder sind bestens versorgt.“

 

Wir könnten uns als Mütter alle gegenseitig einen großen Gefallen tun, wenn wir unsere jeweiligen Lebensmodelle gegenseitig respektieren und wertschätzen.

Dann fällt es auch jeder einzelnen von uns leichter sich selbst davon zu überzeugen: „Ich bin es wert.“

Wenn Du auf diesem Weg sichtbar weiter kommen möchtest, dann mach mit bei Moms & Money!

Wir werden:

  • unserer Mutterschaft eine kraftvolle Identität verleihen,
  • ein neues Fülle Mindset installieren,
  • eine unwiderstehliche Vision
  • mit entsprechender Umsetzungsstrategie entwickeln
  • und zusammen ein Fülle-Jahr 2016 kreieren.

Christina und ich würden uns sehr freuen, wenn Du auch dabei bist. Melde Dich noch heute für Deinen Durchbruch an: Moms & Money heißen Dich herzlich willkommen. 

 

Welche Glaubenssätze fallen Dir noch ein, die Mütter loslassen dürfen? Die anderen Mamas und ich freuen uns, wenn Du Deine Erfahrungen mit uns teilst. Bis gleich in den Kommentaren.

Get In Touch