Anita Niedersberger ist Mutter von 5 Kindern und baut sich seit zwei Jahren eine eigene Praxis als Familien-Mentorin, Mama-Coach und mediale Heilerin auf. Obwohl sie im Internet kaum aktiv ist, weder einen Blog hat, noch einen Newsletter verschickt, kommen regelmäßig neue Klienten zu ihr. Wie sie das macht, und wie sie Mütter bei den Themen Leben, Geburt und Verlust unterstützt, erzählt sie hier!

MAMA Revolution: Wer sind Deine Klienten und wobei hilfst Du ihnen?

Anita Niedersberger: Ich helfe meinen Klienten, vererbte Familienstrukturen aufzubrechen. So, dass sie sich von den negativen Prägungen vorangegangener Generationen lösen können, ihr Leben wieder spüren und ihre Selbstliebe erfahren. Das, was beispielsweise die eigene Großmutter im Krieg erlebt hat, kann unbewusst einen großen Einfluss haben. Das ist der Bereich der Heilarbeit.

Der zweite Bereich meiner Arbeit beinhaltet das Thema Schwangerschaft, Geburt, Tod und Verlust.

„Viele Frauen haben Ängste und zweifeln an ihren Fähigkeiten als Mutter. Diese Sorgen können sie teilweise durch die ganze Schwangerschaft und den Geburtsprozess begleiten.“

Darum ist es immer wichtig, zu hinterfragen, wie die eigene Geburt verlaufen ist. Wenn es Komplikationen gab, übertragen sich diese Sachen meistens auf die eigene Schwangerschaft und Geburt. Ich begleite sie zu Untersuchungen und helfe ihnen den bei der Auswahl des Geburtsortes und der Geburtsart.

Es kommen auch Frauen zu mir mit Wochenbettdepressionen, manche hatten Tod- oder Fehlgeburten oder andere traumatische Erlebnisse im Bereich Geburt und Schwangerschaft. Die Bandbreite in diesem Bereich ist sehr weit. Da ich viele dieser Erfahrungen selbst erlebt und gut verarbeitet habe, kann ich da eine einfühlsame und gute Stütze sein.

 

MAMA Revolution: Ursprünglich hast Du in einem ganz anderen Beruf gearbeitet. Was waren die Schlüsselmomente auf Deinem Weg zur Mentorin und Heilerin?

Anita Niedersberger: Ich habe das Gastgewerbe erlernt. Dieser Beruf hat mich nie erfüllt. Nach dem Tod meines ersten Mannes, mit dem ich zwei Kinder habe – Claudia (30) und Mathias (27) – habe ich zehn Jahre allein mit ihnen gelebt. Erst durch meinen jetzigen Partner Johan bin ich in Berührung mit Energetik und Spiritualität gekommen.

Ein wichtiger Schlüsselmoment ist die Geburt unseres ersten gemeinsamen Kindes Selina (9). Sie wurde drei Wochen vor dem errechneten Termin per Kaiserschnitt geholt, weil sie eine Fuß-Beckenendlage war. Probleme hatte es keine gegeben.

Jahre später ist mir klar geworden, dass ich bis zum errechneten Termin und auf die Wehen hätte warten können. Vieles regelt die Natur von selbst. So hatte es unsere Tochter in der ersten Zeit sehr schwer, auf dieser Erde anzukommen und auch heute noch manchmal.

Weitere Schlüsselerfahrungen sind die Verluste von drei Kindern noch während den Schwangerschaften.

„Als ich mit einem Kind in der 25. Woche zuhause einen Abgang hatte, machte ich eine Nahtod-Erfahrung.“

Meine Zeit war aber noch nicht abgelaufen und ich kam wieder zurück. Das Erlebnis war aber so stark, dass ich meinem Leben eine neue Richtung geben wollte. So bin ich zu den Ausbildungen als Familienmentorin, Mama-Coach und medialen Heilerin gekommen.

Heute kann ich sagen, ich bin dankbar für all diese Erfahrungen.

 

MAMA Revolution: Wie arbeitest Du mit Müttern, die ein Kind verloren haben oder die Angst vor der Geburt haben?

Anita Niedersberger: Ich lasse mir von meinen Klientinnen ihre Geschichte erzählen. Durch das Gespräch und die Erzählungen kommt man an das tiefer sitzende Thema. Meistens sind es Themen, die schon die vorangegangenen Generationen erlebt haben, sprich Mutter, Großmutter, usw.

„Die Angst  vor der Geburt wird durch Medien, Ärzte aber auch im Freundes– und Familienkreis geschürt.“

Da setze ich mein Wissen als Mutter, Mentorin und bestimmte Heiltechniken ein. Ich wäre manchmal froh gewesen, jemanden in diesen Zeiten zur Seite zu haben, nicht nur meinen Partner. Oft braucht man einfach eine Frau als Unterstützung, die diese Erfahrungen oder Erlebnisse selbst gemacht hat, und einen dadurch auffangen kann.

 

MAMA Revolution: Kürzlich hast Du einen erfolgreichen Vortrag über das innere Kind gehalten. Was ist Deine zentrale Botschaft, die Du gerne vermitteln möchtest?

Anita Niedersberger: Es war für mich mein allererster Vortrag. Er lautete  “Der Weg zurück zum inneren Kind“. Ich hatte großen Bammel. Als ich aber sah, dass viele werdende Mütter im Raum waren, sprach ich einfach drauf los. Im Nachhinein war ich selbst über mich erstaunt. Alles, was ich mir vorher zurechtgelegt und aufgeschrieben hatte, brauchte ich nicht mehr.

Gerade in der Schwangerschaft kommt so viel von Außen auf uns zu. Jeder möchte uns Ratschläge geben, was man machen soll, darf, was wichtig ist. Das ist gerade in dieser sensiblen Phase des Lebens nicht förderlich für die Mutter, den Vater und das Ungeborene, denn all diese Dinge nimmt auch das Ungeborene auf.

„Meine Botschaft an alle werdenden Mütter ist: Geht Euren Weg und hört auf Eure eigene Intuition.“

Nehmt Hilfe in Anspruch von einer Person Eures Vertrauens, die auf diesem Gebiet Erfahrungen hat. Tragt es nicht alleine aus, das ist nicht der Weg. Wichtig ist mir auch, die Väter nicht im Regen stehen zu lassen, sondern sie an allem teilhaben zu lassen. Geburt ist auch ein Teil von ihnen, wenn sie bereit dazu sind. Natürlich ohne Zwang, denn sonst entsteht Druck.

 

MAMA Revolution: Es kommen regelmäßig neue Klientinnen zu Dir, obwohl Du online noch gar nicht richtig aktiv bist? Was tust Du, um neue Kunden zu gewinnen?

Anita Niedersberger: Ich spreche offen und ehrlich über meine Arbeit, wann immer sich die Gelegenheit ergibt. Einige finden durch Mundpropaganda den Weg zu mir oder sie haben meinen Namen in einem Gespräch gehört. Momentan kommen rund 5 Klienten pro Woche zu mir, die ich alle über Weiterempfehlungen gewonnen habe. Ich verspüre gerade kein Bedürfnis, online gehen zu müssen. Die Zeit wird kommen, in der ich online richtig sichtbar bin, aber das darf noch wachsen, sowie ich mit jedem neuen Klienten wachse. Außerdem habe ich mich dafür geöffnet, auch zu den Klienten direkt hinzufahren.

 

MAMA Revolution: Was sind Deiner Meinung nach die drei wichtigsten Punkte, die das 1-zu1-Geschäftsmodell (die Arbeit in Einzelsitzungen) erfolgreich machen?

Anita Niedersberger:

  •  Authentisch sein und ehrlich zu sich selbst. Aus den eigenen Lebenserfahrungen schöpfen und diese auch aufgearbeitet zu haben. Das war ein ganz wichtiger Punkt für mich, dass ich erst meine Themen aufarbeiten darf, um mit Klienten zu arbeiten.
  • Der Rückhalt von Familie und Partner.
  • Die eigenen Visionen umsetzen und im Vertrauen bleiben.

 

MAMA Revolution: Du hast drei Kinder im Schulalter, bist in der Firma Deines Mannes tätig und baust nebenher Deine eigene Praxis erfolgreich auf. Wie schaffst Du das? Was organisierst Du Deine Zeit und Deine Aufgaben?

Anita Niedersberger: Sobald die Kinder in der Schule sind, fahre ich in die Firma meines Mannes, das ist drei Mal die Woche vormittags. An den anderen beiden Tagen habe ich von 9 bis 13 Uhr Sitzungen. Unsere Kinder sind bis 16 Uhr in der Schule. Ab da ist Kinderzeit, außer ich habe Abendtermine in meinem Behandlungsraum oder direkt bei den Klienten. Am Wochenende arbeite ich nur, wenn ich ein Seminar gebe. Es gelingt nur, weil ich einen wundervollen Partner habe, der mich voll und ganz unterstützt.

 

MAMA Revolution: Was empfiehlst Du Müttern, die mit wenig Zeit viel erreichen wollen?

Anita Niedersberger: Sich keinen Druck machen, die eigene Vision wirklich leben, und sich Unterstützung holen, wenn nötig. Ich mache das auch. Gut ist es, alle Termine so zu legen, dass man nicht selbst auf der Strecke bleibt, und die Familie auch nicht. Nicht versuchen, es immer allen recht zu machen, sondern es sich selbst recht machen! Dann geht es allen gut. Und: Es dürfen auch die Kinder mithelfen.

 

MAMA Revolution: Gibt es sonst noch etwas, dass Du den Leserinnen von MAMA Revolution gerne mitteilen möchtest?

Anita Niedersberger: Jede Mutter kann es schaffen sich ein eigenes Business aufzubauen. Habt den Mut dazu. Es funktioniert auch mit Kindern, ob mit einem oder mehreren. Traut Euch und werft Eure Ängste und Zweifel über Bord. Man braucht keine Millionen dazu. Man braucht eine Vision und die Bereitschaft zu handeln, dann ist schon die Hälfte des eigenen Business da.

Dir, liebe Sandra, möchte ich von ganzen Herzen danken für die Ernennung zur Mompreneur des Monats und Deine wundervolle Unterstützung bei den Coachings, die immer sehr hilfreich sind. Ebenso wie Deine Blogs und wie die Beiträge der anderen Frauen. Mach weiter so.

 

MAMA Revolution: Vielen Dank, Anita, für dieses tolle Gespräch und alles Gute für Deine Zukunft!

Anita kann unter www.shayeen.at  im Internet gefunden werden Außerdem möchte Sie allen Leserinnen ihre Diplomarbeit über Schwangerschaft und Geburt zur Verfügung stellen. Einfach klicken. 

 

Jetzt möchten Anita und ich natürlich gerne Deine Meinung erfahren. Kannst Du Dir auch vorstellen, Dein Business zu großen Teilen offline aufzubauen? Und wie sieht es mit dem Thema Schwangerschaft und Geburt aus? Wer hat Dir geholfen? Welche Erfahrungen hast Du gemacht? Wir freuen uns auf Dich in den Kommentaren!

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  1. Liebe Anita, liebe Sandra,

    ein ganz tolles Interview und eine spannende Geschäftsidee. Allerdings finde ich, dass sich gerade in diesem Bereich auch die Ausweitung auf „Online“ lohnt, da die Idee nicht regional begrenzt ist. Ich wüsste jetzt sofort schon jemand, der von deinem (Anita) Angebot profitieren würde, aber Österreich ist dann doch zu weit weg… 🙂

    Ich persönlich bin gerade dabei mein „offline“ – Angebot durch Online-Produkte zu erweitern und dementsprechend dann auch online präsenter zu werden. Ich finde, da ergeben sich spannende Möglichkeiten, wie man ja auch bei Marit Alke mit http://www.coachingprodukte-entwickeln.de sehen kann. Ich lerne einfach unheimlich viel von euch allen hier.

    Vielen Dank 🙂
    Alles Gute
    Stefanie

    1. Liebe Stefanie, mit Marit Alke ist schon ein Gastbeitrag geplant und wenn Du rechts auf den Button neben Anitas Bild schaust – da steht Audio-Kurs drauf – kommst Du zu einem kostenlosen Mini-Audio-Training, dass Marit und ich extra für UnternehmerInnen mit wenig Zeit kreiert haben 🙂
      Deine Online-Produkte werden bestimmt gut ankommen, wo Du so eine klar definierte Zielgruppe hast. Alles Liebe! Sandra

  2. Liebe Anita, liebe Sandra,

    herzlichen Dank für dieses inspirierende Interview!
    Wow, ich bin wirklich beeindruckt.
    Vor allen Dingen, wie Anita ihre Klienten gewinnt, ganz ohne „online“ zu sein. Weil ich einfach viel Online bin und umsetze, kann ich es mir gar nicht mehr ohne Internet vorstellen. Aber wenn die Energie stimmt, dann kommen Klienten zu einem, egal ob mit oder ohne Internet, davon bin ich überzeugt.
    Und diesen Satz finde ich auch sehr wertvoll: „Vor allen Dinge, es sich selbst recht machen! Dann geht es allen gut. Und: Es dürfen auch die Kinder mithelfen.“

    Ein schönes Wochenende euch allen!
    Alles Liebe,
    Petra

    1. Liebe Petra, danke für Dein Feedback. Ich bin auch begeistert davon, wie Anita ihre Kunden gewinnt. Das zeigt mal wieder: Alle Wege führen nach Rom, solange man es zulässt. Dir auch ein schönes Wochenende!

    2. Liebe Petra,
      Danke
      So ist es Petra wie du sagst die Klienten kommen so oder so. Für mich in meinem Business ist es wichtig der persönliche Kontakt mit den Frauen und Müttern. Das einzige was ich mir im Moment vorstellen könnte wären Sitzungen über Skype.
      Liebe Grüße Anita

  3. Liebe Anita, liebe Sandra,
    was für ein schönes, Mut machendes Interview!
    Aus deinen Antworten spüre ich viel Ruhe, Anita, und ich wünsche dir, dass du weiterhin langsam und stetig wächst.
    Elisabeth

  4. Danke für das schöne Interview. Ich befinde mich selber gerade bei dem Punkt, dass ich lieber wieder mehr Offline als Online arbeiten möchte. Das ist für mich (wieder) die Bestätigung, dass es auch so funktionieren kann.
    Alles Gute
    <3 Ute

    1. Liebe Ute, ein eigenes Business sollte immer ein Gewinn an Freiheit sein, deswegen ist es ganz wichtig, dass man sich auch den Raum nimmt, unkonventionelle Entscheidungen zu treffen. Wenn Dir offline mehr Spaß macht, dann wird es sich auszahlen, wenn Du Deinen Schwerpunkt dorthin verlagerst. Viel Erfolg und Freude wünsche ich Dir!

    2. Liebe Ute,
      Danke für deine Antwort,
      Lass dir Zeit und gib dir den Raum für dein Business. Aus eigener Erfahrung weiß ich das man es spürt ob online oder offline zu arbeiten. Für mich ist es im Moment wichtig der persönliche Kontakt.
      Viel Glück und alles liebe Anita

  5. Liebe Sandra,
    ein tolles Eingangswort in deiner Mail: Digitales Detox-Programm! Das ust wirklich eine gute Idee. Das ist sehr häufig einer der Gründe, wieso ich nicht voran komme. Ich lese hier etwas, dort noch was tolles und etwas besonderes auf der Seite. Dann gibt es einen neuen Newsletter hier und 20.000 Links, die ich noch weiter nachverfolgen wollte. Ahhhgrrr…Dann sind auch schon 2 Stunden vorbei. Seit August diesen Jahres lebe ich auf „News-Diät“ und mir geht es wunderbar damit. Das digitale Detox-Programm, werde ich auch in Erwägung ziehen.
    Und danke, dass du Anita gefunden hast! 🙂

    Liebe Anita,
    ich bin sehr begeistert von deinem Lebensweg und bewundere deine Tapferkeit. Dein Leben hatte einige schwere Zeiten und du hast das Allerbeste draus gemacht. Ich bewundere das sehr.
    Dein Thema finde ich sehr spannend und durch meine zwei Schwangerschaften und Geburten habe ich tatsächlich gemerkt, wie die Last vergangener Generationen auf mich gewirkt hat. Zum Beispiel wollte ich beide Kinder unbedingt stillen und beide Male hat es nicht geklappt. Mindestens zu diesem Thema hätte ich einen Coach wie dich, gebraucht.
    Und du hast so Recht damit: Wir brauchen eine Vision und die Bereitschaft zu Handeln. Dabei ist es egal, ob es off oder online ist. Wenn du mit dem Herzen dabei bist, dann kommt alles GUte zu dir!

    Sehr interessantes Interview! Sanke Sandra, Danke Anita!

    Viele Grüsse
    Diana

    1. Liebe Diana, zum digitalen Detox-Programm werde ich demnächst mal einen ganzen Blogpost schreiben! Dein „Ahhhgrrr“ kommt mir sehr bekannt vor, haha 🙂 Die „News-Diät“ sollte man eigentlich genauso regelmäßig machen wie Frühjahrsputz! Die große Herausforderung ist, die ganzen Online Möglichkeiten so zu nutzen, dass sie wirklich weiter bringen. Danke für Deine Rückmeldung 🙂

  6. Wow, was für eine interessante Geschichte! Der Teil mit den vererbten Mustern von der Mutter, Großmutter etc. hat mich besonders angesprochen, weil ich da auch gerade drüber nachdenke und einige „Folgeerscheinungen“ in meiner eigenen Familie ausmachen konnte. Vor ein paar Tagen hatte ich darüber auch einen Artikel geschrieben: http://sybillejohann.de/wiederholen-kinder-lebensgeschichte/ und du bestätigst das jetzt.
    Das mit dem nicht richtig ankommen können durch die Kaiserschnittgeburt hat mich zum Nachdenken gebracht. Ich hab auch eine Tochter, die aus den gleichen Gründen per Kaiserschnitt auf die Welt kam und das mind. 2 Wochen vor (meinem) ausgerechneten Geburtstermin. Ich hab mich auch oft gefragt, ob man sie nicht einfach noch hätte lassen sollen. Gut, hinterher ist es immer zu spät und es bringt nichts, sich ein schlechtes Gewissen zu machen.
    LG und danke für die Inspiration!
    Sybille

    1. Liebe Sybille, also da würde ich Dir einfach mal ein unverbindliches Gespräch mit Anita empfehlen. Ihr Erfahrungsschatz ist so reichhaltig und sie wird Dir gute Impulse geben können. Ganz liebe Grüße 🙂 Sandra

  7. Liebe Sandra,

    Herzlichen Dank für die Ernennung zur Mompreneur des Monats. Ich war sehr berührt und bin es immer noch als ich unser Interview im Netz las. Auch die Antworten der anderen Business-Mums berührten mich so. Ich merke immer mehr und mehr das ich den richtigen Weg gehe.
    Mal sehen was das Jahr 2014 noch bringt und dann geht’s mit vollem Elan ins Jahr 2015.

    Herzensumarmung und alles liebe Anita
    Wundervolles Wochenende

  8. Liebe Anita,

    ich danke Dir ganz herzlich für Dein Interview und für das Teilhaben an Deiner Geschichte. Ich freue mich sehr, mit Dir eine Verbündete zu haben, zumindestens was Deine beruflichen Schwerpunktthemen angeht. Auch ich bin Mama Coach und biete auch Energiesitzungen zur Blockadenauflösung an. Es ist so spannend zu sehen, wo die Hintergründe für viele Ängste und Probleme sind und das kann wirklich Generationen zurück liegen. Ich habe es selbst erlebt, wie befreiend es ist diese Strukturen zu durchbrechen. Auch das Aufarbeiten der eigenen Geburt kann ich jeder Frau und werdenden Mama nur empfehlen.

    Besonders toll finde ich Deine Botschaft, dass Mamas ihren eigenen Weg gehen sollen und auf ihre Intuition hören sollen. Ich erlebe in meinen Mutter-Kind-Kursen so viele Mütter, die sich von all den Ratschlägen, die auf sie einprasseln, so sehr verunsichern lassen, dass sie am Ende gar nicht mehr wissen, was richtig ist. Und dazu kommt, das jede Mama den Wunsch hat, die beste Mama für ihr Kind zu sein, doch häufig ganz stark daran zweifelt. So kann schwer Liebe fließen, die die Kleinen so brauchen.

    Ich wünsche Dir ganz viel Freude und Erfolg bei Deiner so wichtigen Arbeit und würde mich sehr freuen, mich zukünftig einmal mit Dir auszutauschen.

    Alles Liebe,
    Sandra

    Liebe Sandra,
    Deine Einleitung fand ich auch echt spitze! Wie viel mehr Zeit man auf einmal hat, wenn man nicht ständig über alles informiert wird. Ich meide schon seit langem die Radio- und Fernseh-Nachrichten und es geht mir bestens damit.

    Liebe Grüße,
    Sandra

    1. Liebe Sandra,

      Danke für dein Feedback, hab mich gefreut noch eine Mama Coach im Net zu treffen.
      Kommst du aus Österreich? Wir können uns gerne austauschen über Telefon Skype oder Mail.
      Würde mich freuen.

      Alles liebe und ebenso viel Erfolg bei deinen Mutter-Kind-Treffen
      Anita

    2. Liebe Sandra, da stimme ich Dir zu! Bei uns gibt es auch schon lange keine Zeitung und keine Nachrichten mehr, wir orientieren uns da lieber an den alternativen Medien. Hab einen wunderschönen Tag, meine Liebe 🙂 Sandra

  9. Liebe Sandra! Liebe Anita!

    Ich habe jetzt schon einiges bei dir gelesen. Ich finde großartig was du machst und damit bewirkst. Zu Anita möchte ich sagen, dass sie mir aus der Seele spricht und ich mich gerade auf einen ähnlichen Weg begebe. Auch ich möchte junge Mütter wieder in ihre ureigene Intuition zurückführen. Dies mache ich als Referentin (hauptsächlich in Kindergärten) und in der 1zu1-Betreuung. Dabei gerate ich meist an junge Eltern, die ihren Kindern aus Angst vor Liebesverlust keine Grenzen setzen und dabei schon selber an ihre Grenzen kommen. Dies erfüllt mich sehr. Ich arbeite zudem im Kindergarten als Sonderpädagogin (Betreuung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen, Störungen und Behinderungen und Unterstützung des pädagogischen Personals und deren Eltern). Die Erfahrung aus diesem Beruf und meine eigene Mutterschaft (Sohn mit 14 und Tochter mit 11) kann ich dafür authentisch anwenden, denn auch ich habe mir die eigene Elternschaft viel leichter vorgestellt.
    Auch ich werde zuerst den „offline“ Weg gehen, halte mir aber die Möglichkeit „online“ zu gehen noch offen.

    Ich wünsche allen Müttern alles Gute, viel Liebe, Geduld, Kraft, Ausdauer und Lebensfreude, damit sie wieder in ihre Intuition kommen können.
    Die Anita wünsche ich weiterhin alles Gute und das sich deine Botschaft weit verbreitet und damit diese Welt wieder ein Stück „besser“ macht.
    Dir, Sandra wünsche ich das Gleiche und bedanke mich für dein Engagement und deine Arbeit! Viel Freude und Erfolg weiterhin – auf das noch unzählige Frauen von dir inspiriert werden.
    Herzlichst Margot!

    1. Liebe Margot, vielen lieben Dank für Dein Feedback. Dein Dankeschön kann ich nur erwidern, denn Kindergärtnerinnen wie Dich sind für mich echte Heldinnen. Ich beobachte das bei den Kindergärtnerinnen im Waldorf-Kindergarten meiner Tochter. Sie sind so geduldig und achtsam mit den Kindern, einfach unbezahlbar! Ich wünsche Dir weiterhin ganz viel Erfüllung 🙂 Alles Liebe, Sandra

  10. danke euch für das Thema,,
    auch ich habe die tetsache das ich eine Totgeburt hatte dies als Schritt gesehen mein Leben zu ändern. Was jetzt nach33 Jahren eine wahres Geschenk ist. In der Zeit kurz danach war es schon sehr bedrückend für mich denn in dieser Zeit wurde nicht geschprochen über die Kinder die nicht leben. So empfand ich es jedenfalls. Dieses Erlebniss war für mich wirklich der Anstoß, das ish damals erst mal die Meisterprüfung gemacht habe um eigenes Geld zu haben. Dann, nach einigen Jahren hatte ich interesse an Heilung entdeckt denn die Fragen die mir kamen wurden von den Schulmedizin nihct genügend beantwortet. So habe ich Kurse in Fußmassage gemacht und fand das was dabei passiert sehr spannend. Es ist für mich nie infrage gekommen Spritzen zu setzn obwohl wir das in der Ausbildung auch getan haben und es auch ging. Aber ich habe mich der snften Heilkunde über Blüten Schüssler und der Dorntherapie entschieden. Es geht auf diese Weise das ich auch einem Patienten mit akutem Vorfall behandle, so es seine Entscheidung ist. Seit einigen JAhren lebe ich davon und es ist immer wieder spannend, es kommt auf mich an in meinem Leben. Alles was ich erträume und erreichen will, ist geschehen manchmal traue ich mir was nihct zu, aber ich bin ja lernfähig. LG Gabriele

    1. Liebe Gabriele, Dein Beispiel und Anitas Weg zeigen deutlich, dass alles so ist, wie es sein soll. Ihr beide habt traumatische Erfahrungen gemacht, sie verarbeitet und daraus etwas ganz Neues entstehen lassen. Und jetzt können andere davon profitieren. Ganz liebe Grüße, Sandra

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