Viele Mütter erkennen in der ersten Zeit mit Kind, dass sie keine Lust mehr auf ihre bisherige Festanstellung haben und sich selbständig machen möchten. Doch wie schafft man neben allen anderen Verpflichtungen den Übergang? So dass weder die Kinder, die Partnerschaft, noch man selbst zu kurz kommen?

 

AndreaGiesler

Struktur Strategin und Coach Andrea Giesler ist selbst eine Mutter im Übergang zur Selbständigkeit und gibt hier Tipps aus ihrem eigenen Leben. Andrea hilft kreativen Menschen und Selbstständigen dabei, ihre Strategie und die Prozesse in den Griff zu bekommen, so dass sie wieder mehr Zeit mit ihrer kreativen Arbeit verbringen können.

„Du, wie machst Du das überhaupt?“

Das wurde und werde ich in der letzten Zeit immer wieder gefragt. Am Anfang habe ich noch etwas gestutzt. „Wieso jetzt? Was mache ich denn?“ Sarah schaute ein wenig ungläubig. „Na, das alles. Mir reichen bereits meine Kinder. Da habe ich gar keine Zeit mehr für etwas anderes. Und jetzt noch Deine Selbstständigkeit.“

Hmm, Sarah hatte Recht. Ich habe schon eine ganze Reihe an „Verpflichtungen“. Meine Tochter, unsere Hunde, Katzen und diverse Pflegetiere vom Tierschutz, meinen Job (30 Stunden pro Woche)… Jetzt noch der Blog, die Selbstständigkeit, die Fortbildungen dafür. Ja, wie mache ich das alles überhaupt?!

Weißt Du, Sarah, das ist alles eigentlich nur eine Frage der Organisation. Na ja. Und man sollte sich wohl nur die Themen auf die Fahne schreiben, die einem wirklich Spaß machen.

Heute gebe ich Dir einen Einblick „hinter die Kulissen“ von AndreaGiesler.de. Um Dir zu zeigen, was machbar ist. Und um Dich zu ermutigen, diesen Weg – wenn er der richtige für Dich ist – ebenfalls zu gehen. Das Ganze ist kein Hexenwerk. Es hat vielmehr mit guter Organisation und dem unbedingten Willen etwas zu bewegen zu tun.

 

Mein Weg in die Selbständigkeit 

Nach der Geburt meiner Tochter fing ich gedanklich damit an, mich mit dem Thema Selbstverwirklichung und dadurch auch mit meiner Selbstständigkeit zu beschäftigen. In der Elternzeit trainierte ich meine kleinen, grauen Zellen, indem ich mich mit Webseitenerstellung und WordPress fit machte. Hinzu kamen Themen rund um online Marketing, einen Markt finden, Bedarf ermitteln, Austausch mit (potentiellen) Kunden…

Ich habe eine ganze Zeit lang gewälzt, was mich mit meinen Stärken ausmacht. Habe abgeglichen, was der Markt, also meine Kunden, benötigt. Und habe die „Schnittmenge“ ermittelt. Das Ergebnis ist AndreaGiesler.de – eine Strategie- und Strukturberatung für kreative Menschen und Selbstständige. Mit diesem Angebot und meiner Seite bin ich seit Mitte 2014 am Markt.

Meine Beratungs- und Bürozeiten lege ich – der Vereinbarkeit mit Job und Familie wegen – in den Abend.

Die meisten Kundinnen sind froh, dass ich meine Termine um 20 Uhr anbiete. Viele benötigen eine Beratung, um sich nebenbei selbstständig zu machen. Oder sie sind bereits selbstständig und erobern jetzt den online Markt. Da ist der Tagesablauf häufig so voll, dass ein Abendtermin für beide Seiten gelegen kommt.

Nicht verschweigen möchte ich, dass Du, ich, wir alle bei so einer Vorgehensweise aufpassen müssen. Nicht selten bremse ich inzwischen einen Teil meiner Kundinnen. Und auch ich musste mich etwas bremsen und noch einmal die Strategiebrille für mein eigenes Geschäft anziehen.

Die Gefahr besteht, zu arbeiten, zu arbeiten, zu arbeiten und sich im Gewühl zu verlieren. Du wirst müde, hast das Gefühl nichts zu schaffen und nicht schnell genug vom Fleck zu kommen.

In solchen Momenten lege ich eine Pause ein, betrachte und schärfe meine eigene Strategie und – für mich persönlich inzwischen eine echte Hilfe – ich meditiere.

So, jetzt habe ich bereits einiges von mir und meiner Vorgehensweise mitgeteilt. Hier kommt noch eine Reihe von Tipps, wie Du es schaffen kannst als Mama Deine Familie, Deine Selbstständigkeit UND Dein Leben (ja, ich weiß, das IST viel!) unter einen Hut zu bekommen:

 

7 Tipps für den Übergang in Deine Selbstständigkeit

 

  • Setze Prioritäten

Zunächst solltest Du Dir im Klaren darüber sein, was Dir wichtig ist. Dein Leben besteht aus mehreren „Säulen“.

Vermutlich ist Dir Deine Familie wichtig. Daneben gibt es die Aspekte Freizeit und Gesundheit. Und Deine Karriere liegt Dir auch am Herzen, sonst würdest Du nicht Mama Revolution lesen und Dir von Sandra auf den richtigen Weg helfen lassen.

Alles zusammen genommen ist ganz schön viel, oder? Deswegen musst Du Dir überlegen, in welchem Bereich zumindest phasenweise Deine Priorität liegt.

Ein Beispiel: Du schaust gern fern. Abends um 20 Uhr ist endlich Deine Zeit gekommen. Du klickst Dich durchs Programm und schaltest ab. Bist Du bereit, das zu opfern? Das einzutauschen gegen Weiterbildungen, Coachings, Zeit für Deine Selbstständigkeit?

Frag Dich das ganz ehrlich. Selbstbetrug bringt Dich nicht weiter.

Was möchtest Du so gerne verwirklichen, dass es Dir relativ leicht fällt in anderen Bereichen einen zeitweiligen Verzicht zu akzeptieren?

 

  •  Sag Nein!

In der Einleitung habe ich es bereits gesagt: Ich verpflichte mich nur den Dingen, die mir Spaß machen. Ja, ok, wir leben nicht in einer Spaßgesellschaft. Das Essen muss auf den Tisch. Meine Tiere wollen versorgt werden. Es läuft nicht immer alles rund. Aber, hey, ich habe mir das alles so ausgesucht oder dem zugestimmt.

Und bei allem, wirklich allem, was an Dich herangetragen wird solltest Du Dir auch überlegen, ob Du dahinter stehst und mitziehen willst. Und nicht nur bei den „großen“ Dingen im Leben gilt das.

Eine Freundin möchte, dass Du ihr hilfst, ihren Laden zu dekorieren und Werbung für die Neueröffnung zu machen. Du kannst das doch so gut. Dumm nur, dass das mit Deinem bereits seit längerem geplanten Termin für ein Coaching zusammen fällt.

Immer, wenn Du um etwas gebeten wirst, lege eine Pause ein. Frage Dich kann und will ich das jetzt wirklich?

 

  • Lass Dir helfen

Deinem Kind geht es auch dann gut, wenn es mal von anderen betreut wird. Meine Tochter liebt es, ein Wochenende bei den Großeltern zu verbringen. Danach ist die Wiedersehensfreude bei Mami und ihr auch wieder groß 🙂

Auch in den Kindergarten geht mein großes Mädchen gerne.

Binde Deinen Partner mit in die Kinderbetreuung – und die Aufgaben im Haushalt – ein. Ihr leistet beide viel. Dann ist es auch angebracht die Aufgaben im Haus gemeinsam zu stemmen, um anschließend gemeinsam den Feierabend zu genießen.

Ein Netzwerk mit Freundinnen kann ebenfalls helfen: Heute kümmere ich mich um Deine und meine Tochter. Morgen Nachmittag übernimmst Du dann für mich.

Wichtig bei all dem: Frag um Hilfe. Nimm Hilfe an. Organisiere eigenständig etwas. Deine Freundin kommt vielleicht nicht von sich aus auf die Idee ihre Hilfe anzubieten. Wenn Du aber einen konkreten Plan aufstellst und ihr vorschlägst gegenseitig mal die Kinderbetreuung zu übernehmen, freut sie sich auch auf einen freien Nachmittag.

 

  • Delegiere

In Ergänzung zum ersten Punkt solltest Du hier darüber nachdenken, welche Aufgaben Du abgeben kannst. Hol Dir eine Putzfrau. Lass die Bügelwäsche erledigen. Gönne Dir für einen Nachmittag einen Babysitter.

 

  • Nimm eine Abkürzung

Ich habe mich immer sehr viel in die Themen eingearbeitet. Technik zum Beispiel liegt mir. Daran habe ich Spaß und möchte das auch selber verstehen und anwenden können.

Meine Internetseite oder meinen Podcast habe ich zum Beispiel komplett selbst erstellt und aufgebaut.

Trotzdem gibt viele Dinge, die ich nicht so gut kann. Ich könnte mich langwierig einarbeiten und viiieel Zeit investieren. Oder ich hole mir Experten dazu… Wäge ab, inwieweit eine Unterstützung für Dich in Frage kommt.

 

  • Freizeit, Pausen, Ausgleich

Viele von uns merken es bereits gar nicht mehr: Wie häufig sind wir schon nicht mehr an der Belastungsgrenze angekommen, sondern permanent ein Stück darüber hinaus… Bei all dem was Du erreichen möchtest und kannst, bleib realistisch.

Das Ganze ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Entsprechend solltest Du wie ein Marathonläufer Phasen der Hochleistung haben. Um Dir dann anschließend Ruhe und Auszeit für die Regeneration zu gönnen. Nur so bleiben Top-Performer auch über einen längeren Zeitraum top!

 

  • Strategie schlägt Taktik

Ein Profi-Tipp zum Schluss. Die meisten Menschen verlieren sich in der Taktik. So wird zum Beispiel die Internetseite erstellt. Stundenlang wird über das richtige Design, die Farbschemen, die richtige Größe von Buttons gegrübelt, diskutiert und anschließend wieder verworfen.

Du sparst Zeit, Geld und tonnenweise Nerven, wenn Du Dich vorher mit Deiner Strategie beschäftigst. Was möchtest Du erreichen? Was ist Dein Ziel? Erst anschließend geht es an das Wie.

Wenn ich Dir mit meinen 7 Tipps helfen konnte, dann empfehle ich Dir meinen kostenlosen 4-Tages-Kurs für MAMA Revolution Leserinnen: Plane Deine Zeit strategisch, überwinde Glaubenssätze, strukturiere Dich und hole mehr aus Deiner Zeit heraus. Für Dich, als Leserin der Mama Revolution, gibt es einen kostenlosen 4-Tages-Kurs, zu dem ich Dich gerne einlade. Hier geht’s zum Kurs. 

 

Jetzt würden Sandra und ich gerne mehr von Dir erfahren. Wie schaffst Du das alles? Wie organisierst Du Dich? Wir freuen uns über Deine Anregungen! Gerne beantworte ich Dir auch Deine Fragen. Bis gleich in den Kommentaren 🙂

 

 

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  1. Hallo Sandra, Hallo Andrea!

    Prima Tipps, Danke!

    Was mir auf jeden Fall geholfen hat ist Selbstbeobachtung. Wie ticke ICH? Was brauche ICH? Wann bin ich am produktivsten etc.

    Beispielsweise weiß ich, dass ich abends nach 20 Uhr nicht mehr arbeiten sollte, da ich sonst nicht abschalten kann und schlecht schlafe, am nächsten Tag im Eimer bin. Ich stehe inzwischen sehr viel früher auf und mache meine Dinge vor dem Tagesprogramm.

    Inzwischen lege ich mir 2-3 Hauptthemen in eine Woche, maximal. Am Tag nehme ich mir nicht mehr als 2-3 Dinge vor, sonst mache ich mich verrückt, will alles auf einmal und mache auch unheimlich viel, habe aber trotzdem das Gefühl nicht voran zu kommen.

    Ein schönes Wochenende für euch beide! 🙂 LG Anja

    1. Liebe Anja,
      vielen Dank für diese Tipps!
      Ich kann erfreulicherweise abends recht gut arbeiten – sonst käme ich auch zu nichts 🙂 Aber inzwischen habe ich mir eine Abendroutine zurecht gelegt. So wie ich morgens mein Programm „abspule“, um die ganze Familie und mich startklar zu machen, so habe ich jetzt auch abends ein Programm, das mir hilft, runterzukommen.
      Das tut sehr gut. Und dadurch schlafe ich besser.
      Generell sind Routinen (= eingespielte Abläufe) und über die Woche fest eingeplante Termine und Themen ein Garant für maximale Produktivität!
      Dir ebenfalls ein schönes Wochenende, Andrea

    2. Liebe Anja, so mache ich das auch. Ich bin eher ein early bird und nehme mir nur ganz selten etwas für abends vor, weil ich es meistens sowieso nicht umsetze – und die Enttäuschung über mich selbst, vermeide ich lieber. So bin ich glückliche Frühaufsteherin und am Ende des Tages – meistens – zufrieden mit mir. Alles liebe für Dich! Sandra

  2. Hallo Sandra und Andrea,

    ein toller Artikel, der mich wieder mal daran erinnert, dass ich nicht alles sofort und gleichzeitig schaffen muss.

    Ich neige leider dazu in viele der genannten Fallen zu laufen, z.B. kein Aufhören zu finden, alles selbst machen zu wollen und auch über meine Belastungsgrenze zu gehen. Meist merke ich das gar nicht, weil mir die Arbeit an meiner Praxis so viel Spaß macht. Oft kommt dann eine scherzhafte Bemerkung meines Mannes wie „Bist Du heute wieder selbst und ständig?“. Dann wird mir bewusst, dass ich wieder mal den ganzen Abend nur an meinen Projekten gesessen und meine Familie vernachlässigt habe.

    Daher versuche ich bewusst einen Tag in der Woche in meinem Kalender freizuhalten, den ich dann nur mit meinen Kindern und meinem Mann verbringe. Bisher gelingt das auch einigermaßen gut. Außerdem hoffe ich das das Arbeitspensum etwas zurückgeht, sobald alles geregelt ist und die Praxis gut angelaufen ist.

    Ich habe mich natürlich sofort zu dem Kurs angemeldet und hoffe auf ein paar zusätzliche Inputs, um meine Work-Family-Balance noch besser zu machen. Ich bin gespannt und freue mich. Vielen Dank dafür!

    Liebe Grüße

    Anja

    1. Liebe Anja,
      vielen Dank für Deine positive Rückmeldung und Deine Erfahrungen mit dem Thema.
      Selbst und ständig ist tatsächlich das Schlimmste, was einem als Selbstständigen/ Unternehmer passieren kann.
      Zu dem „selbst und ständig“ habe ich auch bereits einen Artikel verfasst: http://www.andreagiesler.de/selbstaendig-taetig
      Ich hoffe, mein Kurs gibt Dir tatsächlich ein paar Impulse und regt Dich zum Reflektieren an. Über eine Rückmeldung von Dir freue ich mich!
      Liebe Grüße, Andrea

    2. Liebe Anja, bei so viel Engagement und Einfühlungsvermögen kann Deine Praxis nur gut laufen können 🙂 Ich drück Dir die Daumen, dass sich alles genau so entwickelt, wie Du es Dir vorstellst – mit ganz viel Zeit für Dich und Deine Familie. Viele liebe Grüße! Sandra

  3. Hallo Ihr Beiden,

    na gerne schreibe ich euch, wie ich alles jetzt organisiere. Ich habe ja keine kleinen Kinder mehr zu versorgen, arbeite dafür aber noch ganztags in meinem allerersten Beruf in einer Apotheke. Nachdem ich mich total überfordert habe – was fast ein dreiviertel Jahr gut ging – hat mir mein Körper dann gezeigt, dass es so nicht weitergeht. Ich habe fast nur noch geschlafen und mich nur noch zur Arbeit geschleppt. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich einfach nicht das schaffe was ich will. Du liebe Andrea hast mir ja beim Coaching wärmstens geraten, etwas für mich zu tun! Das hat dann zwar ein Weilchen gedauert aber ich hab es dann getan.
    Danach dachte ich, ich mach gar keinen Plan mehr, weil es sowieso nicht klappt, ich mach einfach Stück für Stück, so wie es passt. Mit dem Erfolg, dass auch fast nichts mehr geklappt hat.
    Seit letzter Woche habe ich mir einen ganz genauen Plan aufgestellt, so wie Andrea es mir empfohlen hat. Den halte ich jetzt ein und ich muss sagen, auch mein Gefühl hat sich wesentlich verbessert. Ich weiß genau nach der Apotheken-Arbeitszeit (8.00 – 18.00) ist noch Zeit etwas für mein Projekt zu machen. Jetzt hadere ich nicht mehr, dass ich ja soviel Zeit NICHTS machen kann für mein Projekt, sondern ich freue mich auf meine Stunden. Und in den bisherigen Stunden habe ich schon ganz viel geschafft.

    Hier mein Plan:

    Montag je nach Lust und Laune, entweder was Schönes oder am Produkt arbeiten

    Dienstag 8.00 – 18.00 Apo 19.00 – 21.00 Artikel schreiben/an Produkt arbeiten

    Mittwoch 8.00 – 18.00 Apo frei

    Donnertag 8.00 – 18.00 Apo 19.00 – 21.00 Artikel schreiben/an Produkt arbeiten

    Freitag 8.00 – 18.00 Apo frei

    Samstag 9.00 – 12.00 13.00 – 15.00 FB planen, Newsletter + Artikel einstellen
    16.00 – 20.00 an Produkt arbeiten

    Sonntag 9.00 – 10.00 Facebook vorbereiten für die Woche + Kommentare auf Blogs
    14.00 – 16.00 an Produkt arbeiten

    Für mich ist dieser Plan momentan wirklich optimal.

    Ich bin gespannt welche anderen Anregungen noch kommen und ob da vielleicht etwas dabei ist, womit ich meinen Plan noch optimieren kann.

    Alles Liebe
    Barbara

    1. Liebe Barbara,
      vielen Dank für Deinen Kommentar und Deine Offenheit.
      Es berührt mich sehr zu lesen, das mein Coaching Dir die Augen geöffnet hat (auch wenn Du Dich zuerst noch etwas gegen die Einsicht gesträubt hast) und Dir im Nachhinein bei Deiner Planung helfen konnte!
      Dein Plan klingt für mich recht vernünftig und durchdacht. Meine Empfehlung wäre, einmal pro Woche Deine Strategie zu betrachten. Wohin soll die Reise die Woche über gehen? Was sind Ziele? Wie ist die Ausrichtung? Ansonsten gilt: Wenn Du Dich damit wohl fühlst, dann bleib dabei. Wenn Du merkst, dass Du Deine Ziele nicht erreichst (oder Dir Ziele fehlen), dann nimm etwas stärker die strategische Seite mit hinzu.
      Ansonsten: Achte auf Pausen und Ruhezeiten 🙂 Ein Schritt nach dem anderen…
      Viel Erfolg!
      Liebe Grüße, Andrea

    2. Wow, Barbara, Du hast einen echten Power-Plan! 🙂 Ich freu mich sehr, dass Dir Andrea so gut helfen konnte. Vielleicht gönnst Du Dir auch ab und zu mal einen ganzen Tag frei. Alles Liebe und weiterhin viel Erfolg wünsche ich Dir, Sandra

  4. Hut ab, liebe Andrea! Mir war gar nicht bewusst, dass du noch einen Teilzeit-Job neber deiner Selbständigkeit hast. Super, wie du das alles meisterst.

    Ich merke genau wie du, wie wichtig abschalten ist – mir Auszeiten zu gönnen, trotz allem „ich könnte noch, ich möchte noch…“ Und wenn ich mir diese nicht gönne, dann werden sie mir manchmal auferlegt, wie neulich mit meiner mehrwöchigen Krankheitsphase 🙂

    Also heißt es für mich immer wieder – auf die eigenen Grenzen achten. Sowohl im Business, als in der Familie, als auch in allem anderen.

    Danke für deinen schönen Artikel. Und danke an Sandra für die Ermöglichung dessen.

    Alles Liebe,
    Petra

    1. Liebe Petra,

      vielen Dank für die Blumen 🙂 Ja, ich glaube, ich meistere das zur Zeit ganz gut. Ich bin wirklich sehr froh, dass ich gut organisiert bin…

      Mir sind Ende letzten Jahres – genau wie Dir – auch die Grenzen aufgezeigt worden. Seitdem bin ich noch mal achtsamer, gönne mir Pausen, mache abends früher Feierabend und meditiere.
      Die Inseln der Ruhe muss man sich einfach gönnen. Das Gute daran? Viele werden es nicht glauben, aber durch das Ausruhen und die neu gewonnene Kraft schafft man anschließend wieder mehr. Die Produktivität steigt durch unsere Auszeiten.

      Liebe Grüße, Andrea

    2. Liebe Petra, ich hab letztens auch flach gelegen und meinem Körper die nötige Ruhe gegeben. Auszeiten sind genau so wichtig wie produktive Zeiten und sollten auch ihren festen Platz im Kalender bekommen 🙂 Alles Liebe! Sandra – schön, dass Du wieder fit bist

  5. Danke für deine Tipps, Andrea und deinen Blog Sandra.

    Mir hilft sehr aufzuschreiben, was ich gemacht habe. Da wird deutlich, dass ich mehr leiste, als mir bewusst ist.

    Den Trick von Anja wende ich auch an. Ich nehme sogar oft nur ein Thema und zerlege es in kleine Schritte, die ich auch tatsächlich dann täglich erreichen kann. Sonst wird der Frust ganz schnell groß und die Motivation schwindet dahin.

    Mir hat sehr geholfen, mir von zwei sehr engen Freunden eine Liste meiner Stärken aufschreiben zu lassen. Wenn ich das Gefühl habe, ich kann gar nichts mehr, lese ich, was andere an mir schätzen. Das gibt eine große Portion Selbstbewusstsein.

    Sonnige Grüße und viel Erfolg bei eurem Wirken. 🙂

    1. Liebe Birgit,
      was für eine schöne Idee mit der Liste Deiner Stärken!
      So wie Du das schilderst gehst Du sehr wertschätzend mit Dir um. Toll!
      Die kleinen Schritte helfen immer dann besonders gut, wenn wir einen Prozess definieren und Systeme anlegen können. Mir hilft das z.B. bei der Bearbeitung meines Podcasts. Die Schritte bis zum fertigen Podcast sind immer gleich. So habe ich ein System, muss nicht immer nachdenken was nun als nächstes folgt und kann kleine Erfolge feiern 🙂
      Ganz liebe Grüße, Andrea

    2. Liebe Birgit, Dein Tipp, sich von Freunden die eigenen Stärken aufschreiben zu lassen und diese Liste in „schwachen“ Momenten hervorzuholen ist klasse! Vielen Dank für Dein Feedback und ganz liebe Grüße, Sandra

  6. Danke für den Artikel Andrea. Ich bin gerade durch meinen Kleinen noch viel effizienter geworden. Das Thema Prioritäten setzen ist wirklich sehr wichtig. Und sich von der Perfektion verabschieden. In meinem Haushalt sieht es oftmals wüst aus, aber was soll’s. Anton geht jeden Tag bis 17.00 Uhr in die Krippe und findet das ebenfalls wunderbar. Auch Hilfe holen ist wichtig. Vielleicht wirft das eigene Business dann nicht ganz so schnell mehr ab, aber dafür ist das nachhaltiger.

    1. Liebe Sonja,
      über das Thema Organisation und Kinder habe ich letztens noch mit einer Freundin geredet. Das ist so wahr: Als Mütter sind (oder werden) wir zu Organisationstalenten. Es geht gar nicht anders…
      Von Perfektion, auch im Business sollte man sich tatsächlich verabschieden. Damit kann man sich auch kaputt arbeiten.
      Liebe Grüße, Andrea

    2. Liebe Sonja, Aufgaben abgeben oder sein lassen – so wie zum Beispiel mit einem wüsten Haushalt leben 🙂 – sind wichtige Schritte für jede Mompreneur. Vielen Dank für Deine Impulse. Alles Liebe! Sandra

  7. Liebe Andrea,
    dein Artikel gefällt mir sehr gut, danke! Ich mag besonders den Vergleich Sprint – Marathon. Und habe auch schon erfahren, wie schnell ich über meine eigenen Grenzen gegangen bin. Erholungsphasen sind soo wichtig!
    Ich habe mich für deinen Kurs eingetragen, aber kein Bestätigungsmail bekommen. Passt das trotzdem so?
    Liebe Grüße (auch dir, Sandra! 🙂 ),
    Katharina

    1. Liebe Katharina,
      ja, Erholungsphasen sind wichtig! Und die meisten von uns sparen genau an der Ecke, weil das vermeintlich am einfachsten ist…
      Vielen Dank für Deine Rückmeldung und Dein Interesse an dem Kurs. Ich melde mich gleich noch per Email bei Dir, so dass Du den Kurs schnellstmöglich in Deinem Postfach erhältst.
      Liebe Grüße,
      Andrea

    2. Liebe Katharina, den Vergleich von Sprint und Marathon finde ich auch total gut. Wir bleiben beim Marathon, abgemacht? 🙂 Alles Liebe, Sandra

  8. Super Artikel, super Tipps. Vielen Dank dafür!

    Auch ich bin eine Working Mum die neben Teilzeit Job und Yoga Unterricht an ihrem Blog Projekt werkt.
    Auch ich habe das letzte Jahr reingehackelt was das Zeug hält, der Output war aber nicht dementsprechend, die Erschöpfung dagegen groß.

    Was mir geholfen hat ist meine wöchentliche To Do List für die mich Karin Wess begeistert hat und die mir Hilft den Fokus auf das Wesentliche zu behalten, sowie mein Leben gemäß meinem weiblichen Zyklus zu gestalten. Dass heißt bewußte Ruhephasen, Introspektion, Planen, einfühlen ob meine Aktionen noch zu meinen gefühlten Prioritäten passen, ob der Freude Faktor (wie Du ihn so schön beschreibst) noch gegeben ist, während ich meine Tage habe. Action, nach Außen gehen, Termine, Videos, während der Zeit meines Eisprunges.

    Und ich habe gelernt dass Lebensqualität über Produktivität geht. Das ich zwar nicht so speedy unterwegs bin, wie so manche kinderlose, single, fulltime Lifestylepreneurin, dass es aber jeden einzelnen Tag wunderbare Momente gibt, in meinem reichen, bunten Leben als Mama, als Partnerin, als angestellte Marketing Frau, als Yoga Lehrerin, als Bloggerin. Und das in dieser Vielfalt ein ganz reicher Schatz liegt, der wunderbar und unmittelbar in mein Tun einfliesst. Danke dass ihr hier so eine tolle Plattform für uns Mamarevolutionärinnen bietet.

    1. Liebe Johanna,
      vielen Dank für Deine Tipps zur Produktivität.
      Ja, Du hast absolut recht: Bei all dem was wir leisten und auf die Beine stellen sollten wir tatsächlich die Lebensqualität nicht vergessen oder zu kurz kommen lassen. Letztlich ist genau das die Quelle unserer Kraft!
      Liebe Grüße, Andrea

    2. Liebe Johanna, das hast Du schön gesagt. Wir Mütter haben einen wichtigen Auftrag – unsere Kinder zu großartigen Erwachsenen heranzuziehen, da darf sich das eigene Business auch ein bisschen langsamer entwickeln. Alles Liebe! Sandra

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