Alexandra Widmer unterstützt alleinerziehende Mütter, wieder an sich selbst zu glauben. Ihre Geschichte ist ein motivierendes Beispiel für alle, die ihren eigenen Weg gehen wollen. Hier erzählt sie, wie sie ihren Tag organisiert, was ihr Hauptantrieb ist und weshalb ihr Blog so schnell erfolgreich wurde.

 

AlexandraWidmer

 

MAMA Revolution: Welche Schlüsselmomente haben Dich zur Gründung von Stark und Alleinerziehend bewegt?

Alexandra Widmer: In den ersten zwei Jahren nach der Trennung vom Vater meiner Kinder habe ich überall nach Antworten gesucht und keine gefunden. Es gab viele Informationen zu Rechtsfragen und sozialen Themen, jedoch keine Hinweise dazu, wie man diese Lebensphase am Besten meistert. Das fand ich unglaublich.

  • Wie schaffen es andere Alleinerziehende bei Kräften zu bleiben
  • Was mache ich mit meiner Wut, Trauer, Angst und Hilflosigkeit?
  • Was gibt mir in dieser Zeit am meisten Kraft?

Diese Lücke habe ich mit der Gründung von Stark und Alleinerziehend geschlossen. Ich helfe Alleinerziehenden eine Erschöpfung vorzubeugen und wieder mit Energie, Mut und neuen Zielen weiterzuleben. Und zwar mit Erfolg!

 

MAMA Revolution: Du hast es geschafft, Dir neben Deinem Beruf als Ärztin einen Blog mit mittlerweile über 2000 Leserinnen aufzubauen. Welches waren Deine wichtigsten Meilensteine auf diesem Weg?

Alexandra Widmer: Ich glaube es war und ist immer noch meine „Wut“ die mich antreibt.

Ich weiß, dass dieses Projekt meine Herzensangelegenheit ist, die viel Sinn macht. Mein Ziel ist es immer wieder Antworten auf die brennenden Fragen in dieser hochebelasteten Lebensphase anzubieten. Das spüren meine Leserin und Leser und so wächst die Liste.

Unabhängig davon habe ich mich sehr intensiv mit Online- Marketing und Co beschäftigt und eine neue Leidenschaft entdeckt.

 

MAMA Revolution: Wie lange hast Du von Deiner ersten Idee bis zum Blogstart gebraucht? Welches sind Deiner Erfahrung nach die effektivsten Schritte, um mit wenig Zeit einen Blog mit großer Reichweite aufzubauen?

Alexandra Widmer: Der Name „Stark und Alleinerziehend“ stand April 2014. Der Start des Blog war am 01.05.2014. Da hatte ich null Ahnung und habe einfach angefangen. Ich hätte nicht gedacht, dass es so groß wird.

„An dem Tag wo ich diesen Blog startete wusste ich, dass ich nur etwas erreichen kann, wenn ich mein „Gesicht“ zeige und immer dafür einstehe. Überall.“

Meine Tipps sind:

  • Vernetze dich sehr gut. Die ersten Monate war ich wirklich sehr viel bei Facebook aktiv. Nach einer Zeit, sollte es jedoch weniger werden.
  • Biete auf deinem Blog immer Lösungen an und spreche direkt deine Zielgruppe an. Benutze häufig das Wort „Du“. Weniger „Ich“.

 

MAMA Revolution: Von Dir wurden tolle Artikel in Magazinen wie emotion und Brigitte veröffentlicht. Wie haben diese Artikel Deine Reichweite beeinflusst? Und wie sind sie auf Dich aufmerksam geworden?

Alexandra Widmer: Durch diese Veröffentlichungen habe ich ca. 200 Abonnenten und Leserin bekommen. Außerdem gab es viele sehr nette E-Mails.

Ich weiß bis heute nicht, wie die EMOTION auf mich aufmerksam geworden ist. Der Kontakt zur Brigitte kam durch eine Wissenschaftlerin und Autorin über XING mit der ich vernetzt bin. Sie erinnerte sich an mich und bat mich um ein Interview.

 

MAMA Revolution: Wie sieht ein typischer Tag von Dir aus, an dem Du an Stark und Alleinerziehend arbeitest? Wie organisierst Du Deine Zeit?

Alexandra Widmer: Momentan schreibe ich zu diesem Thema einen Ratgeber im Verlag und mein Fokus ist darauf ausgerichtet.

„Ehrlich gesagt bin ich eine derjenigen, die noch ohne Redaktionsplan arbeitet.“

Ich lasse mich oft von den Frauen in meinen Beratungsgesprächen inspirieren und entwickele daraus neue Themen für den Blog bzw. Podcast.

Sobald die Kinder in der Kita sind starte ich. Oft arbeite ich aber auch am Abend.

 

MAMA Revolution: Wie gehst Du mit Erschöpfung um?

Alexandra Widmer: Wenn ich erschöpft bin schlafe ich und lasse alles stehen und liegen. Ich versuche dann besser zu essen und jeden Abend 20 Minuten zu meditieren. Ich schaue eigentlich nie TV.

Außerdem beobachte ich meine Gedanken. Häufig sind die es, die uns erschöpfen. z.B. „Ich muss es noch schaffen.“
Dann ist es die Kunst liebevoll mit sich selbst zu bleiben und durchzuatmen.

 

MAMA Revolution: Aus welchen Fehlern hast Du gelernt und was kannst Du anderen Müttern empfehlen, um nicht die gleichen zu machen?

Alexandra Widmer: Bezogen auf die Familie: Tut alles dafür und investiert in Eure Beziehung. Zeit, Liebe und auch Geld, wenn man als Paar nicht mehr weiter weiß.

Bezogen auf das Business: Mein Lieblingsatz ist:

„Fange an bevor du bereit bist. Genau das mache ich seit einem Jahr.“

Ein Fehler ist es zu lange mit seiner Idee zu warten.

 

MAMA Revolution: Was motiviert Dich dranzubleiben und morgens aus dem Bett zu hüpfen?

Alexandra Widmer: Es ist es meine Herzensangelegenheit und es gibt wahnsinnig viel Aufklärungsbedarf für die leider wachsende Gruppe der Alleinerziehenden.

Ich habe viele Visionen und wünsche mir ein Programm zu entwickeln, was die psychische Gesundheit der Mütter ab dem ersten Tag der Trennung stärkt.

„Mein Leitsatz des Projektes ist: Nur wenn es DIR gut geht, geht es deinem Kind gut.“

Das sollte für alle Eltern gelten!

 

MAMA Revolution: Vielen Dank und weiterhin viel Erfolg auf Deinem Weg.

 

Was ist Deine Herzensangelegenheit? Was motiviert Dich mit Deinem Business Projekt Dranzubleiben? Was ist Dein Leitsatz? Alexandra und ich laden Dich herzlich ein, Deine Vision mit uns zu teilen. Dann können wir uns alle gegenseitig gute Gedanken & Wünsche für ein erfolgreiches Gelingen schicken 🙂 Wir freuen uns auf Dich in den Kommentaren.

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